Jan 21, 2012

Gehirn und Gedicht: Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren [Gebundene Ausgabe]

Gehirn und Gedicht: Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren [Gebundene Ausgabe]

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten

  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH ; Co. KG; Auflage: 2 (7. März 2011)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 3446236562

  • ISBN-13: 978-3446236561

  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16,8 x 3,8 cm

Von : Raoul Schrott (Autor), Arthur Jacobs
Preis : EUR 29,90
Gehirn und Gedicht: Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren [Gebundene Ausgabe]

Produktbeschreibungen

Pressestimmen
"Eine lehrreiche Neuropoetik." Steve Ayan, Geist und Gehirn, Heft 6 /11 "So schlägt sich die Lyrik im Labor: Raoul Schrott und Arthur Jacobs erforschen das Zusammenspiel von Gehirn und Gedicht." Frank Kaspar, Die Welt am Sonntag, 31.06.11
Kurzbeschreibung
Warum können wir uns beim Lesen so in ein Buch vertiefen, dass wir die Welt um uns vergessen? Warum gehen uns Reime ein Leben lang durch den Kopf, und warum schlagen Metaphern manchmal ein wie der Blitz? Raoul Schrott hat auf der Suche nach dem Geheimnis des Gedichts die neuesten Spuren der Biologie und Wissenschaft aufgenommen. Zusammen mit Arthur Jacobs zeigt er, wie sich in elementaren literarischen Stilmitteln neuronale Prozesse erkennen lassen. Anhand vieler Beispiele aus unterschiedlichsten Epochen führt er uns vor, wie wir denken, warum wir es so tun, wie wir es tun, und wie daraus Dichtung entsteht.
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Gehirn und Gedicht: Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren [Gebundene Ausgabe]

 

Kundenrezensionen

Licht in die Dunkelkammer des Geistes bringen auf eine durchaus ungewöhnliche Weise auch Raoul Schrott und Arthur Jacobs. Der Schriftsteller und der Psychologie-Professor an der Freien Universität Berlin umreißen im Untertitel Ihres 500-Seiten-Wälzers eine ähnliche Themenstellung wie Semir Zeki in seinem Buch Glanz und Elend des Gehirns: Neurobiologie im Spiegel von Kunst, Musik und Literatur.


"Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren", wollen sie erklären, und sie beschäftigen sich ebenfalls mit der Kunst, speziell mit den unauslotbaren Aspekten von Gehirn und Gedicht. "Weshalb vermag uns das Lesen gedruckter Schriftzeichen so sehr zu vereinnahmen, dass wir alles um uns vergessen? Warum sind Verszeilen kurz? Aus welchem Grund wurde die Poesie erfunden?", lauten die Hauptfragen, denen die Autoren nachspüren.


Abschließende Antworten wird man nicht bekommen, aber doch viele wichtige und oft auch überraschende Einsichten zu Lesen, Denkbewegungen, Metaphorik, Laut und Malerei, Musik, Vers und Reim, Schrift und Sprache, Bildräume und Denkfiguren.


Es geht hier also weniger erkenntnistheoretisch als kreativ zu, und kreativ geschrieben ist auch das Buch selbst. Unter den vielen über das Gehirn sicherlich ein Außergewöhnliches, dabei durchaus solide und in vielen Exkursen auch akribisch wissenschaftlich.


Das Buch trägt dazu bei, die Faszination des Gehirns zu erkunden und zu verstehen. Das ist wichtig um uns selbst willen, aber auch um zu begreifen, wie verletzlich und manipulierbar unser Kosmos im Kopf ist, siehe Schöne neue Neuro-Welt: Die Zukunft des Gehirns. Eingriffe, Erklärungen und Ethik .




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