Jan 22, 2012

Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern [Taschenbuch]

Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern [Taschenbuch]

Produktinformation

  • Taschenbuch: 137 Seiten

  • Verlag: Vandenhoeck ; Ruprecht; Auflage: 7., unveränd. Aufl.; (26. Oktober 2011)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 3525462131

  • ISBN-13: 978-3525462133

  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,4 x 1,2 cm

Von : Gerald Hüther
Preis : EUR 14,68
Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern [Taschenbuch]

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung
Eingängig und mit gewohnter Leichtigkeit seiner Sprache eröffnet uns Gerald Hüther eine faszinierende Welt: die der inneren Bilder und ihrer Kraft in unserem Leben.

Innere Bilder - das sind all die Vorstellungen, die wir in uns tragen und die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Es sind Ideen und Visionen von dem, was wir sind, was wir erstrebenswert finden und was wir vielleicht einmal erreichen wollen. Es sind im Gehirn abgespeicherte Muster, die wir benutzen, um uns in der Welt zurechtzufinden. Wir brauchen diese Bilder, um Handlungen zu planen, Herausforderungen anzunehmen und auf Bedrohungen zu reagieren. Aufgrund dieser inneren Bilder erscheint uns etwas schön und anziehend oder hässlich und abstoßend. Innere Bilder sind also maßgeblich dafür, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen. Woher kommen diese inneren Bilder? Wie werden sie von einer Generation zur nächsten übertragen? Was passiert, wenn bestimmte Bilder verloren gehen? Gibt es innere Bilder, die immer weiterleben? Benutzen nur wir oder auch andere Lebewesen innere Bilder, um sich im Leben zurechtzufinden? Gibt es eine Entwicklungsgeschichte dieser inneren Muster? Der Hirnforscher Gerald Hüther sucht in seinem neuen Buch nach Antworten auf diese Fragen - nicht als Erster, aber erstmals aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive. So schlägt er eine bisher ungeahnte Brücke zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Weltbildern, die eine Verbindung zwischen materiellen und geistigen Prozessen, zwischen der äußeren Struktur und der inneren Gestaltungskraft aller Lebensformen schafft. Diese Synthese gelingt dem Autor mit der ihm eigenen Leichtigkeit in der Darstellung.


Über den Autor
Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther, geb. 1951, ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

 

Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern [Taschenbuch]

 

Kundenrezensionen

... bietet dieses schmale Bändchen, das insbesondere diejenigen schätzen werden, denen Sachbücher sonst zu nüchtern sind, und die Poesie und menschliches Einfühlungsvermögen bei naturwissenschaftlichen Büchern vermissen. Hier findet sich das Thema "Die Macht der inneren Bilder" einmal auf andere Weise behandelt, als es die meisten Bücher über Neurobiologie tun.


Gerald Hüther ist zwar Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen, aber sein Buch zum Thema ist eher literarisch im Ansatz und so beginnt er mit einer persönlichen Geschichte als Einstieg, die er auch zum Schluss noch einmal aufnimmt. Sein Text ist allgemeinverständlich und nachvollziehbar geschrieben, so dass der Professor niemals "heraushängt". Leider rutschen für meinen Geschmack Aufbau und Tonfall des Ganzen bisweilen ins Predigthafte, weshalb ich dem Buch hier nur vier Sterne geben mag. Manch einem wird aber gerade das gefallen. Insbesondere den Feinsinnigen und Hochsensiblen unter uns möchte ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen.


Die Literaturhinweise am Schluss zeigen übrigens, dass es sich beim Autor um einen breit gebildeten Menschen handelt. Hier schreibt ein Wissenschaftler, der auch Goethe, Büchner, Cervantes, Fromm, Hemingway und Rilke liest und nicht nur die obligatorische neurobiologische Fachliteratur. Querdenker werden Hüthers Denkansatz zu schätzen wissen.




Dr. Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie, vermittelt mit seiner eigenen Leichtigkeit wie wichtig innere Bilder, also Träume und Visionen, sind und wie sie Mensch und Gesellschaft verändern. Angefangen vom neurobiologischen Aspekt der inneren Bilder führt uns Dr. Hüther auf eine spannende Entdeckungsreise in uns selbst. Woher kommen unsere inneren Bilder? Wie prägen sie unser Leben? Unterhaltsam zeigt er die unterschiedlichen Formen der inneren Bilder anhand von Beispielen sowohl aus der Hirnforschung als auch aus der Evolutions- und Menschheitsgeschichte. Konflikte, die aus starren Festhalten an Visionen aber auch durch einen Verlust von Träumen heraus entstehen sind in der heutigen Gesellschaft wohl nicht unbekannt. Er zeigt sich zwar Gesellschaftskritisch, jedoch ist dafür ist das Büchlein etwas zu kurz. Trotzdem gelingt es ihm, unser Leben ein bisschen besser zu verstehen.


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